iBooks synchronisiert merkwürdig

Meinen Schülerinnen und Schülern stelle ich  einiges an Unterrichtsstoff als iBooks zur Verfügung. Sie bearbeiten und beantworten gestellte Aufträge oder Fragen in einem Notizfeld. Zum Schluss senden sie diese Notizen per Mail an mich.

Soweit die Theorie, die klappt hie und da auch ganz gut.

Es kommt aber immer wieder vor, dass die Notizen eines beliebigen Schülers auf alle iPad’s im Schulzimmer synchronisiert werden.
Das löst natürlich Freude oder Ärger aus, je nachdem … Im Sinne und Interesse des Lehrers ist es auf jeden Fall nicht.
In den Einstellungen ist die Synchronisation deaktiviert und die Geräte sind in keiner Art und Weise miteinander liiert.

Für Anregungen um dieses Phänomen auszuschalten, bin ich natürlich sehr dankbar.

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Gute Apps – PDF Expert

Meine Schüler erhalten Schulbücher, Arbeitsblätter etc. sehr oft als pdf-Dateien oder immer mehr gar als pdf-Formulare.
In iBook oder den diversen Readern lassen sich diese Seiten lediglich betrachten, aber kaum bearbeiten. Hier kommt PDF Expert ins Spiel.

Am meisten genutzt wird sicher die Möglichkeit, Formulare auszufüllen. Aber auch die verschiedenen Notizfunktionen, per Tastatur oder handschriftlich kombiniert mit Skizzen etc. eröffnen einige neue Möglichkeiten im Unterricht.

Der Dateiaustausch mit den verschiedenen Cloud-Diensten ist einfach, mit dem Computer wird per WebDAV getauscht. Die einzelnen Dateien kann PDF Expert auch sortieren und organisieren. Dazu helfen Ordner, die jederzeit in der App erstellt werden können. Die Dateien können dann zwischen den Ordnern hin- und herbewegt werden.

Die App ist auf Englisch, das hat sich bei meinen Schülern, die dieser Sprache noch nicht mächtig sind, überhaupt nicht als störend erwiesen. Die meisten Funktionen sind selbsterklärend.

PDF Expert kostet 10 Franken und gehört damit sicher zu den teuersten Apps auf den iPad’s meiner Schülerinnen und Schüler. Der Preis ist happig, dafür ist die App nützlich und praktisch.

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iBooks Author – Erste Erfahrungen

In den letzten Monaten habe ich für meine Schüler einige interaktive Schulbücher (naja, Broschüren ist ehrlicher) im ibook-Format erstellt.

Die Schüler sind natürlich begeistert von der neuen Aufmachung des Schulbuches. Mit viel Freude und Elan wird im Buch rumgedrückt – was verändert sich, wo ist was versteckt.

Auch im interaktiven Buch ist zur Hauptsache reiner Text, der von den Schülern gelesen und auch verstanden werden muss. Dank dem Glossar, das während dem Lesen erreichbar ist, lassen sich schwierige Wörter oder ganze Passagen gut erklären. Das ermöglicht auch schwächeren Schülern eine weitgehend selbständige Arbeit mit dem Buch. Mit Hilfe des Wiederholungs-Widgets lassen sich Kontrollfragen oder –übungen einbauen.

Bilder, Videos etc. lassen sich problemlos einbinden. Das erhöht natürlich das Interesse und die Spannung, verhilft aber auch so manchem Schüler zu einem besseren Verständnis.

An sich sind diese interaktiven Schulbücher eine gute Sache. Ich werde bestimmt auch in Zukunft damit arbeiten.

Aber:

So einfach und schnell wie in der Apple-Werbung farbenfroh dargestellt, ist so ein Buch nicht geschrieben. Da treten einige Hindernisse, Mängel und Bugs zu Tage.

  • Lesen ist immer eine gute Sache, auf den Widgets rumdrücken meistens auch, mir reicht das aber noch nicht. Ich will, dass meine Schülerinnen und Schüler ihre gewonnen Erkenntnisse auch zu Papier bringen können. Ich möchte dem Buch auch Arbeitsblätter „beilegen“ können, die direkt auf dem iPad oder ausgedruckt von Hand bearbeitet werden können.
    Notizen im Buch zu erstellen ist sicher eine gute Möglichkeit, es sind aber eben nur Notizen.
    So muss ich meine Arbeitsblätter im Buchtext auf eine Cloud (Dropbox etc.) verlinken. Das ist nur bedingt befriedigend. Der Schüler benötigt ständig eine Internetverbindung. Ausserdem ist so ein Link im Buch sehr schnell ungültig.
  • Die angebotenen Widgets sind nicht alle sehr benutzerfreundlich, einige setzen erhebliche Programmierkentnisse voraus. Ausserdem ist die Auswahl nicht eben gewaltig.
    Zum Glück bietet LearningApps.org viele wirklich gute Apps, die einfach zu erstellen und einzubinden sind.
  • Die Silbentrennung funktioniert schlicht und einfach nicht. Ich kann sie an drei verschiedenen Orten auswählen, sie ist in der Hilfe und der erhältlichen Literatur beschrieben, aber die deutsche Silbentrennung geht trotz allem nicht. Das führt natürlich hie und da zu unschönen Darstellungen.

Trotz allen Mängeln halte ich das Programm für gelungen, das eine oder andere Update wird hoffentlich noch zur Verbesserung beitragen.
Auf jeden Fall bin ich in der Lage, die mir anvertrauten Kinder mit Lesestoff jeglicher Art zu bedienen, der ansprechend daherkommt und dessen Inhalt von mir bestimmt und auf meine Schüler abgestimmt ist.

Das Ganze ist natürlich mit einem tollen Aufwand verbunden, aber kein Lehrmittelverlag kann bis dato etwas Vergleichbares bieten.

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iPad im Unterricht

Seit mehr als einem halben Jahr sind meine Schülerinnen und Schüler mit iPad’s ausgerüstet. Die Schule hat diese Geräte angeschafft und den Buben und Mädchen (12 – 14 Jahre) zur Verfügung gestellt. Die iPad’s sind personalisiert, d.h. jedes Kind hat sein persönliches Gerät, das es nicht mit anderen Schülern oder gar anderen Klassen teilen muss.

In meiner Klasse (Sonderklasse für Kinder mit diversen Schul- und Verhaltensdefiziten) ist das iPad mittlerweile ein ganz normales schulisches Werkzeug, das vielfältig eingesetzt wird.

Der Einsatz dieser Computer in den meisten Schulsituationen ist auch (oder vor allem) mit jüngeren Schülern unproblematisch. Die Schülerinnen und Schüler handhaben ihr Gerät sehr routiniert und kompetent. Es sind erstaunlich wenig Anleitungen nötig.

Die Schülerinnen und Schüler lieben ihr iPad und behandeln es sehr sorgfältig. Das eine oder andere Gerät ist schon mal runtergefallen, trotzdem sind noch keine Schäden oder gar Verluste entstanden. Selbst den Transport nach Hause haben bis dato alle unbeschadet überstanden.

Schularbeiten mit iPad werden (gefühlsmässig, belegen kann ich dies nicht) konzentrierter, speditiver und vor allem viel lieber erledigt. Nachschlagen, Duden etc., macht plötzlich Spass und wird jetzt auch freiwillig gemacht. Kopfrechnungen auf dem iPad sind offenbar interessanter als im Heft usw.

Leistungsmässig haben alle Kinder in diesem halben Jahr schöne Fortschritte gemacht, einige sogar grosse Sprünge. Eigentlich ist das für mich die Hauptsache, ob mit oder ohne iPad.

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Apple TV versus Reflection

Apple TV ist eine tolle Sache, wenn es darum geht, den Bildschirm des iPads auf die Leinwand zu projizieren. Das wird im Netz öfters beschrieben und angepriesen. Auf alle weiteren Möglichkeiten der TV-Box will ich gar nicht weiter eingehen. Apple TV braucht allerdings einen HDMI-Anschluss, der ist an vielen Beamern in den Schulhäusern leider oft nicht vorhanden.

Reflection erfüllt die gleichen Anforderungen, ungefähr für den Preis eines HDMI-Kabels. Die Software läuft auf dem Computer, der am Beamer angeschlossen ist. Die weitere Bedienung ist identisch. Reflection tut nichts weiter als das iPad auf den Computerbildschirm zu spiegeln, von da an weiter via Beamer auf die Leinwand.

Da ich zu den wenigen glücklichen Lehrpersonen gehöre, die neben einer 1:1-Ausstattung an iPads noch ein SMART Board im Schulzimmer haben, tun sich mir und meinen Schülerinnen und Schüler natürlich vielfältige Möglichkeiten auf.

Ich kann gleichzeitig mehrere iPads projizieren. Dank der SMART Board-Software kann ich die Projektion der iPad’s auch beschreiben etc. Alle Möglichkeiten der Software stehen zur Verfügung.

Eine echt coole Mischung, nur das iPad direkt am Board bedienen, kann ich noch nicht.

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Bundesgericht: Keine Sonderschule für Behinderten

Die Schwyzer Behörden haben einem Knaben mit Wahrnehmungsstörungen den Besuch einer Sonderschule zu Recht verwehrt. Laut Bundesgericht sind behinderte Kinder aus Kostengründen und zwecks besserer Integration nach Möglichkeit in der Volksschule zu unterrichten.

Das Urteil wurde heute im Radio und in verschiedenen anderen Medien verbreitet, unter anderem hier.

Ich bin weder Jurist, noch kenne ich das Schulsystem im Kanton Schwyz genügend, um mich zu diesem Urteil äussern zu können.

Betroffen und traurig stimmen mich allerdings folgende Sätze aus der Urteilsbegründung:
„Dass eine Sonderschule allenfalls Vorteile biete, sei nicht ausschlaggebend. Der Staat verfüge nur über begrenzte finanzielle Mittel und müsse diese möglichst rechtsgleich verteilen. Sowohl behinderte als auch nichtbehinderte Kinder hätten deshalb nur Anspruch auf ausreichenden und nicht auf idealen oder optimalen Unterricht.“

In der reichen Schweiz gibt es nur einen Anspruch
auf ausreichenden Unterricht!

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Gute Apps – MathBoard

Nahezu täglich ist MathBoard bei meinen Schülerinnen und Schüler im Einsatz. Sie trainieren so ihr Können im Kopfrechnen. Schon nach kurzer Zeit sind schöne Fortschritte bei den Buben und Mädchen zu beobachten.

MathBoard ist vielseitig konfigurierbar. Ich kann als Klassenlehrer für jeden Schüler individuell einstellen, welche mathematischen Probleme er genau üben und trainieren soll. So ist sichergestellt, dass jeder Schüler seinen persönlichen Möglichkeiten entsprechend übt.
Der Schwierigkeitsgrad kann für jeden Schüler individuell erhöht werden. Voller Stolz weist jede Schülerinnen oder jeder Schüler ein iPad vor, wenn ich vor der Klasse verkünde, dass für ihn die Aufgaben wohl zu leicht seien.

Die einzelnen Durchgänge können mit Datum- und Zeitangabe gespeichert werden. So lässt sich das App auch für die Hausaufgaben einsetzen.

MathBoard präsentiert sich ohne reisserische Effekte, die Geräuschkulisse bei der Eingabe haben die meisten Schüler ausgeschaltet.

Schade eigentlich ist nur, dass MathBoard für iPhone oder iPod touch nicht erhältlich ist.

MathBoard ist im AppStore für 5Fr. erhältlich.

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Michael Krebs – Meine Freundin sollte von Apple sein

Das muss nun wirklich nicht unbedingt sein!

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„die App“ oder „das App“

Im Unterricht hat mich ein Schüler gefragt, wie es nun wirklich heisse, „die App“ oder „das App“?
Das ist ja eine gute Frage, aber leider habe ich die Antwort nicht gewusst.

Also haben wir die iPad’s mit all ihren Möglichkeiten bemüht, um die richtige Schreib- und Sprechweise zu finden. Dummerweise hat die Suche nicht viel gebracht, beide Möglichkeiten sind im Umlauf.

Wie heisst es denn nun wirklich?

die App oder das App ??

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Auch iPad’s müssen schlafen!

Im Unterricht sind die iPads nicht dauernd im Einsatz.

Im Werkunterricht haben die Schülerinnen und Schüler ihren eigenen „Schlafsack“ für das iPad gefertigt.
Eine sehr schöne, praktische und gelungene Arbeit, die sich in unserem kleinen, aber gemütlichen Klassenzimmer ausserordentlich gut präsentiert!

Herzlichen Dank Christine!

 

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