iPad im Unterricht

Seit mehr als einem halben Jahr sind meine Schülerinnen und Schüler mit iPad’s ausgerüstet. Die Schule hat diese Geräte angeschafft und den Buben und Mädchen (12 – 14 Jahre) zur Verfügung gestellt. Die iPad’s sind personalisiert, d.h. jedes Kind hat sein persönliches Gerät, das es nicht mit anderen Schülern oder gar anderen Klassen teilen muss.

In meiner Klasse (Sonderklasse für Kinder mit diversen Schul- und Verhaltensdefiziten) ist das iPad mittlerweile ein ganz normales schulisches Werkzeug, das vielfältig eingesetzt wird.

Der Einsatz dieser Computer in den meisten Schulsituationen ist auch (oder vor allem) mit jüngeren Schülern unproblematisch. Die Schülerinnen und Schüler handhaben ihr Gerät sehr routiniert und kompetent. Es sind erstaunlich wenig Anleitungen nötig.

Die Schülerinnen und Schüler lieben ihr iPad und behandeln es sehr sorgfältig. Das eine oder andere Gerät ist schon mal runtergefallen, trotzdem sind noch keine Schäden oder gar Verluste entstanden. Selbst den Transport nach Hause haben bis dato alle unbeschadet überstanden.

Schularbeiten mit iPad werden (gefühlsmässig, belegen kann ich dies nicht) konzentrierter, speditiver und vor allem viel lieber erledigt. Nachschlagen, Duden etc., macht plötzlich Spass und wird jetzt auch freiwillig gemacht. Kopfrechnungen auf dem iPad sind offenbar interessanter als im Heft usw.

Leistungsmässig haben alle Kinder in diesem halben Jahr schöne Fortschritte gemacht, einige sogar grosse Sprünge. Eigentlich ist das für mich die Hauptsache, ob mit oder ohne iPad.

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