Kindersicherung auf dem iPad

ios-7-logoMit iOS 7 gibt es neue und differenziertere Einstellungsmöglichkeiten zum Schutze der Schülerinnen und Schüler.
So lassen sich Webseiten auf jugendfreie Inhalte beschränken, ausserdem können einzelne Webseiten ganz gesperrt werden. Auch die Werbung lässt sich hier z.T. ausschalten.
Medien können dem Alter entsprechend zugelassen oder verhindert werden. Datenschutzeinstellungen können recht differenziert eingestellt werden.

Mit den verschiedenen Einschränkungsmöglichkeiten lassen sich die Schüler-iPad’s besser dem Alter und dem Können der Schülerinnen und Schüler anpassen.

Siehe auch Apple’s Support-Seite.

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Das iPad wieder abgeben

Wie jedes Jahr am Ende des Schuljahres wird das Leihmaterial der Schule wieder eingesammelt. Für die Schülerinnen und Schüler es ist kein grosses Unglück die Mathe- und Deutschbücher etc. abzugeben. Im neuen Schuljahr wird es bestimmt neue Schulbücher geben.
Diesen Sommer war es anders. Es gab keine Schulbücher, die retour gegeben werden konnten. Die Buben und Mädchen, die aus meiner Mittelstufenklasse in eine Oberstufe übertreten, mussten ihr iPad abgeben. Das iPad, das sie vor 20 Monaten aus der weissen Schachtel ausgepackt hatten. Der letzte Auftrag „Setzt das iPad in den Auslieferungszustand zurück!“ war für die Schülerinnen und Schüler schmerzlich. Einige trösteten sich mit dem Gedanken an ihr eigenes, privates Gerät. Allen aber war klar, dass sie nach den langen Ferien wieder in eine weitgehend computerlose Schule übertreten werden.

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Mit dem iPad auf Abwegen

Immer mal wieder werde ich gefragt, ob denn meine Schülerinnen und Schüler nicht mit ihren iPads im Internet surfen, statt die vorgeschriebenen Arbeiten zu erledigen.
Das kommt natürlich vor, ganz sicher sogar. Das iPad bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich geistig vom Unterricht abzumelden oder sich mit anderen Schülern auszutauschen.

Aus meiner eigenen Schulzeit mag ich mich an verschiedene „Schiffe-versenken-Partien“ oder an längere Konversationen per Zettel-Post etc. erinnern. Dass Schüler nicht aufpassen oder anderweitig beschäftigt sind, kam und kommt immer wieder vor, ob mit oder ohne iPad spielt eigentlich keine Rolle.

Ich glaube allerdings und hoffe natürlich, dass ich mich da nicht stark irre, die Gelegenheiten meiner Schüler sich während dem Unterricht auf digitale Abwege zu begehen, sind sehr beschränkt.
Als Lehrer bin ich während der Schulzeit im Klassenzimmer präsent und überwache und begleite natürlich meine Schüler während ihrer Arbeit. So kann ich mit sehr wenig Aufwand feststellen, ob sich ein Schüler „verirrt“ hat.
Viele schulische Arbeiten am iPad benötigen keinen Internetanschluss. Mit einem Handgriff habe ich das WLAN-Gerät vom Strom getrennt, somit hat sich ebenfalls ausgesurft.
SchlafsäckeIn vielen Lektionen hat das iPad auch ganz einfach Pause und erholt sich in seinem Schlafsack. Dann nämlich sind auch iPad-Schüler mit den bekannten schulischen Arbeiten beschäftigt: schreiben und rechnen im Schulheft (die gibt es immer noch!), zeichnen, turnen, konstruieren, singen, malen, Fussball spielen, streiten, spielen, diskutieren etc.

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iTunes U im Unterricht

iTunes UIch habe mich in den letzten Tagen ein wenig mit der App iTunes U beschäftigt. Die App richtet sich in erster Linie an Universitäten und Hochschulen. Öffentliche Angebote für den Primarschulbereich in deutscher Sprache fehlen gänzlich.

Schülerinnen und Schüler die selbständig und eigenverantwortlich lernen können und auch wollen, werden an den gebotenen Möglichkeiten viel Freude und Nutzen haben. Meine Buben und Mädchen brauchen zum Lernen allerdings viel Unterstützung und Motivation, aber auch eine enge Begleitung bei den schulischen Arbeiten.

Mir fehlt als Lehrer die Möglichkeit innerhalb des Course Managers den Fortschritt meiner Schülerinnen und Schüler zu überprüfen. Ich will jederzeit wissen, was haben die Kinder gearbeitet und womit sind sie beschäftigt.

Um allerdings für ein schulisches Thema alle Materialien (Arbeitsblätter, Ton und Video etc.), inklusive der nötigen Erklärungen bereitzustellen, ist iTunes U gut geeignet. Für Schüler und Lehrer kann so einiges an Zeit eingespart werden.

Die einzelnen Unterrichtseinheiten müssen nicht (aber können) für die globale Allgemeinheit freigegeben werden. Ich kann als Kursleiter gezielt meine Schüler dazu einladen (bzw. verpflichten).

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Das Potenzial von Mobilgeräten für den Unterricht

PotenzialEin Forschungs- und Entwicklungsprojekt von Studierenden im dritten Semester der Pädagogischen Hochschule Zürich 2012/13
Die zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer besuchten verschiedene Schulklassen, in denen iPads im Einsatz sind.Vier Studentinnen besuchten an zwei Nachmittagen auch meine Klasse.

Die Erkenntnisse des gesamten Projektes können hier nachgelesen werden.

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Glasbruch

SONY DSCJetzt ist es auch in meiner Klasse passiert. Eines der iPad’s hat einen Schaden erlitten. Das Glas ist zerbrochen. Das iPad ist noch funktionstüchtig, muss aber bald repariert werden.
Einem Schüler ist zu Hause ein kleiner Bergkristall (Souvenir aus dem Klassenlager) auf das iPad gefallen. Das war offensichtlich zuviel.

Nach anderthalb Jahren intensiven Gebrauches ist dies der erste nennenswerte Schaden an einem der Geräte, mal abgesehen von einigen kleineren „Gebrauchsspuren“. Ich bin angenehm überrascht von dieser Schadenbilanz, sind doch die iPad’s im lebhaften Schüleralltag ziemlich gefährdet.

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Das erste Jahr mit dem iPad im Schulzimmer

Meine Schülerinnen und Schüler und ich als Klassenlehrer nutzen das iPad nun seit über einem Jahr für verschiedenste schulische und private Aktivitäten.

Auch nach dieser langen Zeit sind noch sämtliche Geräte in Ordnung, mal abgesehen von der einen und anderen kleinen Delle. Die Flugeigenschaften des iPads’s wurden schon verschiedentlich unfreiwillig getestet, es fliegt, aber nur runter. Die Landung auf dem Schulzimmerboden ist meist hart, es scheppert immer ganz toll. Das iPad ist allerdings erstaunlich hart im Nehmen.

Die wichtigsten schulischen Arbeiten am iPad sind für meine Schülerinnen und Schüler das Üben und Vertiefen für die verschiedenen Schulfächer. Zu nahezu allen Unterrichtsinhalten gibt es mittlerweile gute bis sehr gute Apps. Die meist ungeliebten, aber immer notwendigen Übungssequenzen werden auf dem iPad erstaunlich gerne erledigt. Das gilt bei meinen Schülerinnen und Schüler aber leider nur für das Üben während der eigentlichen Schulzeit. Üben als Hausaufgabe klappt auch mit dem iPad leider nicht.

Die eigentliche Bedienung des iPad’s bereitet keine Schwierigkeiten. Die meisten Schüler sind in der Lage, ihrem Lehrer die Handhabung des Gerätes und der einzelnen Apps zu erklären.

Die verschiedenen Kommunikationsmöglichkeiten werden auch ohne grosse Erklärungen ganz selbstverständlich genutzt. Ebenfalls ganz selbstverständlich nicht nur im Interesse der Schule.

Einzelne Schüler erstaunen auch immer wieder mit sehr kreativen Arbeiten. Ganz stolz präsentieren sie ihre neusten Filme, Musikstücke oder Fotomontagen.

Das iPad im Unterricht bewirkt keine Wunder, die verschiedenen Lernschwierigkeiten bestehen weiter. Aber die Freude an der schulischen Arbeit mit dem iPad ist auch nach einem Jahr noch da. Die Schülerinnen und Schüler sind stolz auf ihr Gerät. In weitem Umkreis gibt es keine anderen Schüler, die ähnliches können und dürfen.

Für die Individualisierung des Unterrichtes leistet das iPad gute Dienste, ich kann jedem Schüler ganz gezielt die passende Arbeit zuweisen.

 

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Schülermeinungen zum iPad in der Schule

Mit den iPad kann man sehr viel lernen. Das Lernen ist für uns einfacher geworden. Zum Beispiel beim Rechnen und zum Lesen. Man kann beim Lesen die Buchstaben grösser machen das ist sehr praktisch.

Es ist sehr gut, wenn man das iPad nach Hause nehmen kann und nicht nur in der Schule.  Da kann man auch mal das iPad für sich benutzen.

Ich finde, das wir mit dem iPad völlig neue Sachen machen dürfen. Wie Book Creator oder iMovie.

Ich finde es gut, dass wir alle persönliche Daten haben. Zum Beispiel eine eigene E-Mail-Adresse.
Ich finde es auch gut, dass wir das Hintergrundbild selber auswählen dürfen. Weil man dann sieht, wem welches gehört.

Das iPad ist um 20:30 ausgeschalten. Weil man nicht schlafen kann, wenn es im Zimmer ist.
Wir dürfen nicht während der Schulzeit einfach so im Internet herum surfen, weil wir sonst Probleme bekommen.
Man muss das machen, was der Lehrer sagt und nicht was man möchte, sonst kommt es nicht gut raus.

Wir machen die Hausaufgaben auf dem iPad. Wir können die Sachen besser erledigen auf dem iPad.

Apps müssen keine Spiele sein, es kann auch so Spass machen.
Es gibt auch sehr lehrreiche und weniger lehrreiche Apps.
Schulbücher auf dem IPad zu haben, ist spannend.

Das IPad in der Schule ist etwas ganz besonderes.
Es macht das Lernen zu etwas besonderem.

Ich finde das iPad ist praktisch.
Und auch leicht benutzbar.

Man kann das Gehirn verbessern.

Wir können darauf Mathematik machen.
Weil wir ein App haben, das heisst Mathboard.

Wir können uns gegenseitig Schreiben. Zum Beispiel, wenn wir zuhause sind und nicht wissen, wie die Hausaufgaben gehen.

 

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Externe Tastatur für das iPad?

Braucht es in der Schule externes Zubehör?

Meine Schülerinnen und Schüler sind seit über einem Jahr mit dem iPad an der täglichen schulischen oder privaten Arbeit. Dies ohne jegliches externes Zubehör.
Klar, die Fragen der Schüler nach diesem oder jenem Game tauchen immer mal wieder auf. Ernsthaft rechnen sie kaum mit einem positiven Bescheid, es gilt wohl eher die Grosswetterlage beim Lehrer in Bezug auf Spiele zu prüfen.

Die Buben und Mädchen bringen Kataloge, Werbung etc. zum iPad und dessen möglichem Zubehör in die Schule mit, aber konkrete Fragen oder Bitten für eine Anschaffung sind nicht zu vernehmen.

Für die Schülerinnen und Schüler meiner Schulstufe und -kategorie ist das iPad ohne jegliches Zubehör völlig ausreichend. Für höhere Klassen oder weitergehende Schulen mag das anders aussehen.

Ein Kopfhörer allerdings ist im Klassenzimmer zwingend nötig, aber der ist in der Regel in jeder Schülertasche zu finden.

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learningapps.org

LearningApps.org ist eine Web 2.0-Anwendung zur Unterstützung von Lern- und Lehrprozessen mit kleinen interaktiven Bausteinen. Bestehende Bausteine können direkt in Lerninhalte eingebunden, aber auch von den Nutzenden selbst online erstellt oder verändert werden.

Learningapps sind eine an sich eine tolle Sache. Wir verwenden sie recht häufig im Unterricht.

Neu wollte ich sie zum Lernen einiger Französisch-Vokabeln einsetzen. Eigentlich ganz einfach, ich gebe den deutschen Ausdruck vor und die Schülerinnen und Schüler schreiben die richtige französische Vokabel in das vorgegebene Textfeld. Tönt simpel, ist es ja auch!

Aber die Accents, diese kleinen, fiesen Quälgeister der französischen Sprache, stellen sich quer. Auf dem iPad werden die Accents der Standardtastatur als falsch ausgegeben. Das reduziert natürlich die Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler ganz beträchtlich, wenn richtige Lösungen als falsch quittiert werden.

Nach längerem Pröbeln haben die Schüler herausgefunden, dass einige Accents akzeptiert werden, die man durch längeres Drücken der entsprechenden Taste erreicht.
Lernen mittels Versuch und Irrtum, das darf beim Vokabeln-Lernennicht mehr sein!

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